Spitzbergen 2009

Bereits vor einem Jahr waren wir nördlich des Polarkreises unterwegs. Doch dieses Mal stand eine „richtige“  Arktisreise auf dem Programm: Sie führte uns bis fast auf 80°N an der Nordküste Spitzbergens. Damit waren wir nun wohl endgültig und offiziell Polar-Fans!

Hamburg

53°33’N | 10°0’E ● Deutschland

Bereits den ganzen Tag lag die MS Europa im Hamburger Hafen. Es musste reichlich Treibstoff und einige Containerladungen Frischwaren gebunkert werden. Denn auf der Reise in die Arktis würde es nicht viele Möglichkeiten geben, um die Vorräte aufzustocken. Und Kreuzfahrtgäste sind ja nicht für ihren kleinen Appetit bekannt.  Bei sonnigem Wetter und zum Sound von „Hey, wir woll‘n die Eisbären seh‘n“ fuhren wir schliesslich die Elbe runter in Richtung Nordsee. In der Nordsee weiss man ja nie so recht, wie stark der Seegang sein wird. Daher war uns die ruhige Ausfahrt ganz recht. 

Torshávn

62°1’N | 6°46’W ● Färöer Inseln

Den gestrigen Seetag verbrachten wir bei angenehmem Wetter teils an Deck. Der Seegang war zwar spürbar, aber kein Problem. So trafen wir um die Mittagszeit in Torshávn, der Hauptstadt der Färöer Inseln, ein. Auf den Färöer Inseln regnet es an 260 Tagen im Jahr. Wir schätzten uns entsprechend glücklich, dass wir einen trockenen, wenn auch bedeckten Tag für unseren Besuch erwischt hatten. 

Bei einer Inselrundfahrt erkundeten wir diverse kleine Orte. Mit den grasbedeckten Häusern wirken diese wie aus einer Märchenlandschaft. Was uns besonders aufgefallen ist, waren die saftig grünen Wiesen und Hügel. Der häufige Regen und die vulkanische Erde sind eine fruchtbare Kombination.

Nach diesem beeindruckenden Tag auf den Färöer Inseln stach die MS Europa wieder in See, Kurs Reykjavik.

Reykjavik

64°9’N | 21°56’W ● Island

Auf dem Weg nach Island verbrachten wir erneut einen Tag auf See. Bei mehrheitlich ruhigen Verhältnissen erkundeten wir das Schiff. Besonders spannend war ein Besuch auf der Brücke. Diese ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Wir erfuhren, wie die Europa angetrieben wird (mit zwei Azipod-Antrieben), wie sie gesteuert wird und weshalb elektronische Seekarten und ihr Papiergegenstück parallel eingesetzt werden (weil insbesondere in der Arktis nicht alle Gebiete elektronisch vermessen sind).

Am frühen Morgen trafen wir pünktlich im Hafen von Reykjavik ein. Wir hatten uns für einen ganztägigen Ausflug entschieden: eine Rundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um die isländische Hauptstadt. Der sogenannte Golden Circle umfasst den Gullfoss Wasserfall, die Bruchzone der Kontinentalplatten bei Thingvellir und einen schönen Geysir. 

Der erste Stopp war bei Thingvellir. Hier treffen die europäische und die amerikanische Kontinentalplatte aufeinander. Dass diese Plattenbewegungen nicht immer ganz reibungslos verlaufen, äussert sich in den regelmässigen Erdbeben in diesem Gebiet. Es war aber schon ein spezielles Gefühl, mit einem Fuss in Amerika und mit einem Fuss in Europa zu stehen! Und auch landschaftlich ist diese Gegend sehr sehenswert. Weiter ging’s zum Gullfoss Wasserfall. Dieser ist aufgrund der häufigen Niederschläge wirklich beeindruckend. Nach einem kurzen Fotostopp fuhren wir schliesslich zu einem faszinierenden Geysir. Dieser schiesst etwa alle 10-15 Minuten eine heisse Wasserfontäne in die Luft. Übrigens befindet sich der Namensgeber für den Begriff Geysir ebenfalls auf Island. Der Grosse Geysir ist aber touristisch weniger interessant, weil er nur rund einmal pro Tag ausbricht. 

Nach diesem schönen Tag auf Island freuten wir uns, dass auch am nächsten Tag nochmals ein Island-Tag auf dem Programm stand. So nahmen wir Kurs auf Akureyri.

Akureyri

 65°41’N | 18°6’W ● Island

Akureyri liegt im Norden von Island und mit 65°N nur ganz knapp südlich des Polarkreises. Auch hier ist das Erdinnere aktiv und so konnten wir eine Art Mondlandschaft besuchen, wo überall heisse Dämpfe aufstiegen und Schlammtümpel kochten. Das ganze war vom Schwefel gelb-orange gefärbt und war sehr sehenswert. Weil der Boden nicht überall zuverlässig trägt, durften wir uns nur entlang der freigegebenen Wege bewegen. 

Der zweite Stopp war dann in einem Gebiet mit bizarren Lavaformationen. Zwischen den Lavatürmen führten Spazierwege hindurch, welche wir ausgiebig erkundeten. Bei gutem Wetter fuhren wir dann weiter an den Myvatnsee. Wenn man weiss, dass dieser seinen Namen wegen der Milliarden von Myvatn, also Mücken, trägt, die hier brüten, kann man sich etwa vorstellen, worauf man sich einstellen muss. Tatsächlich schwebten über dem Ufer Mückenschwärme, die wie Nebelschwaden ausgesehen haben. Und sobald man den schützenden Bus verliess, war auch die eigene Jacke bedeckt von winzigen Mücken. Gestochen hat uns keine, aber so richtig angenehm war es auch nicht. Also Mund zuhalten... Landschaftlich ist der Myvatnsee aber sehr reizvoll. Zahlreiche grüne Pseudokrater verleihen der Landschaft etwas Unwirkliches, wie wenn jemand ein bisschen zu intensive Farben aufgetragen hätte...

Nach diesem Mücken-Stopp war unser letztes Ziel für heute der Godafoss Wasserfall. Auch dieser war imposant anzusehen. So fuhren wir zurück zum Hafen von Akureyri. Die nächsten Tage würden wir mit Kurs Nord auf See verbringen. 

Und die erste Amtshandlung auf diesem Kurs war am späteren Abend das Überqueren des Polarkreises. Die unvermeidliche Polartaufe fand aber aufgrund des mittlerweile regnerischen Wetters nicht an Deck, sondern in der Europa-Lounge statt. 

Ittoqqortoormiit

70°30’N | 21°58’W ● Grönland

Per Durchsage von der Brücke wurden wir schon früh aus den Federn geholt: Ein Finnwal in nächster Nähe auf der Backbordseite! Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Im Gegensatz zu vielen Mitreisenden schafften wir es aber zumindest noch, unsere warmen Kleider anzuziehen. Denn nur im Bademantel wäre das dann doch etwas gar kalt gewesen. Auf jeden Fall war unsere erste Walbegegnung ein wirklich bewegendes Erlebnis.

Doch der Tag hatte noch mehr Höhepunkte für uns bereit. Nur wenige Zeit später wurde der erste Eisberg gesichtet. Es handelte sich um einen in der nördlichen Hemisphäre eher seltenen Tafeleisberg. Dieser war so gross, dass er richtiggehend sein eigenes Wetter produzierte. Denn plötzlich zog rund um den Eisberg dichter Nebel auf und er verschwand komplett aus unserer Sicht. Bei solchen Verhältnissen kann man froh sein, dass man sich nicht mehr wie früher auf Sicht verlassen muss, sondern mit Radar & Co. ausgerüstet ist. Der Nebel bescherte uns dann noch ein weiteres, seltenes Phänomen der Arktis: einen Nebelbogen. Dies ist eine Art weisser Regenbogen, aber halt eben im Nebel statt im Regen.

Das nächste Highlight war dann nach dem Mittag, als wir einen schwimmenden Eisbären sichteten. Dieser war weit weg von unserem Schiff im offenen Meer unterwegs. Und auch wenn man ihn nur mit starkem Teleobjektiv oder Fernglas gut sehen konnte, war unsere allererste Eisbärensichtung doch ein wunderbares Erlebnis!

Dann folgte eine weitere Überraschung. Denn statt auf direktem Weg von Island nach Spitzbergen zu fahren, entschied sich Kapitän Damaschke, Grönland anzulaufen. Unser Ziel für den späteren Nachmittag war die Inuit-Siedlung Ittoqqortoormiit. Bereits die Einfahrt in den Scoresby Sund war traumhaft schön. Immer wieder musste die Europa grösseren und kleineren Eisschollen ausweichen. Denn Eiskontakt ist bei einem Schiff ohne Eisklasse keine gute Idee. Schliesslich konnten wir mit den Zodiacs in Ittoqqortoormiit an Land gehen. Für die Einheimischen war dies ein regelrechter Festtag: Ein Versorgungsschiff und die MS Europa lagen zum gleichen Zeitpunkt vor Anker. So viel Betrieb gab‘s hier wohl noch nie. Wir genossen jedenfalls einen wunderbaren arktischen Nachmittag in Grönland. Im Licht der Abendsonne fuhren wir wieder aus dem Scoresby Sund hinaus, vorbei an riesigen Eisbergen. Und an der einen oder anderen Scholle sah man verdächtige Farbspuren - offenbar hatte die Europa bei der Einfahrt in den Fjord doch den einen oder anderen Eisblock gestreift...

So endete ein traumhafter Tag, der alles beinhaltet hat, was die Arktis so besonders macht. Oder wie es Kapitän Damaschke ausgedrückt hat:  “Mehr geht nicht!“ 

Spitzbergen

78°13’N | 15°38’E ● Norwegen

Bei zunehmend bedecktem und nebligem Wetter verbrachten wir zwei Seetage auf dem Weg nach Spitzbergen. Unser erster Stopp war in Longyearbyen, dem Hauptort von Spitzbergen. Zwar ist Longyearbyen ein kleiner Ort, doch kommt ihm so etwas wie eine Zentrumsfunktion für die gesamte Inselgruppe zu. Daher gibt es hier eine erstaunlich gute Infrastruktur: Vom Supermarkt mit frischem Obst über diverse Outdoor-Geschäfte bis hin zu Hotels und Restaurants findet sich hier alles. Sogar eine Universität gibt es hier. Trotz Regen konnten wir unseren ersten Tag auf Spitzbergen geniessen. Für die kommenden beiden Expeditionstage nahmen wir zudem zwei Eisbärenwächter mit, die sich mit den Gefahren dieser Tiere auskannten. Denn Spitzbergen ist Eisbären-Land. Und wo man als Mensch nur zu Gast ist in der rauhen Natur, will man natürlich sicher sein, dass dies nicht auf Kosten derselben stattfindet. Daher sind kundige Guides eine Vorschrift, genauso wie ein detailliertes Briefing mit zahlreichen Geboten und Verboten, das wir vor unserer Ankunft erhalten haben. Der Sysselmann, also der oberste Beamte von Spitzbergen, schreibt dies so vor. Kein Briefing, keine Anlandung... Das macht Sinn, ist die Natur hier doch sehr empfindlich und würde Jahrzehnte benötigen, um sich von Schäden durch den Tourismus zu erholen. 

Weiter ging’s dann in Richtung Norden, zum Magdalenenfjord, zum Smeerenburgfjord und zum Liefdefjord. In allen drei Fjorden konnten wir ausgiebige Rundfahrten mit den Zodiacs unternehmen. Das machte trotz Regenwetter enorm Spass. Und obwohl die Sicht nicht so toll war, konnten wir doch die blau leuchtenden Eisberge sehen und umrunden. Offenbar leuchtet das Eis sogar schöner, wenn der Himmel bedeckt ist. Wir genossen die Ausfahrten auf fast 80°N auf jeden Fall sehr. Und dann zeigte sich sogar die Sonne und wir konnten direkt beobachten, wie die Eisberge plötzlich viel weisser erschienen, wenn sie im Sonnenlicht schwammen. Und aufgrund des besseren Wetters konnten wir nun auch die namensgebenden spitzen Berge an der Küste Spitzbergens sehen. Ein wunderbares Panorama, fernab jeglicher Zivilisation.

Leider hatten wir damit den nördlichsten Punkt unserer Reise bereits erreicht und fuhren nun wieder Richtung Süden. Wir wären durchaus gerne noch länger hier geblieben. Doch auch auf dem Weg nach Süden warteten nochmals zwei Highlights auf uns.  

Zunächst fuhren wir nach Ny-Ålesund, einer kleinen Forschungssiedlung an der Westküste Spitzbergens. Immer noch unter den wachsamen Augen unserer Bärenwächter konnten wir uns frei im Ort bewegen. Es gab dort einen kleinen Souvenirshop und vor allem das nördlichste Postamt der Welt. Auch wir konnten es natürlich nicht lassen, Postkarten von hier zu verschicken. In Ny-Ålesund sind stets alle Haustüren unverschlossen, damit man sich im Falle einer Bärenbegegnung rasch in Sicherheit bringen könnte. Diesen Notfallplan mussten wir glücklicherweise nicht beanspruchen. Allerdings hatten wir sehr wohl mit aggressiven Tieren zu tun: Direkt neben dem Postamt nistete eine Küstenseeschwalbe, welche ihr Nest aufs Äusserste verteidigte. An sich würde man ja der Natur den Vorrang lassen und ein Tier niemals bedrängen. Aber der Nistplatz beim Eingang zum Postamt war vielleicht doch etwas unglücklich gewählt. Letztlich endete diese Begegnung aber für alle Beteiligten ohne Verluste. Küstenseeschwalben nisten im Sommer in der Arktis und fliegen dann - oft non-stop - in die Antarktis, wo sie den Süd-Sommer verbringen. Und im nächsten Sommer sind sie dann schon wieder zurück in der Arktis. Damit sind sie Rekordhalter unter den Zugvögeln.

Am Abend stand eine letzte Anlandung auf Spitzbergen auf dem Programm, und zwar in Møllerhafen. Dort hatte die Crew ein aufwändiges BBQ an Land vorbereitet. Auf grossen Feuerstellen wurden Würste und Gulaschsuppe zubereitet. Bei leichtem Regen war es ganz angenehm, sich nicht zu weit vom Feuer zu entfernen. Einen Abstecher zur extra aufgebauten nördlichsten Bar und vor allem ins Lloyd Hotel machten wir aber trotz des bescheidenen Wetters. Das Lloyd Hotel ist eine kleine Schutzhütte, die vor vielen Jahrzehnten von der Reederei Lloyd für Notfälle aufgebaut wurde. Nun ist es Tradition, dass jedes Schiff, das hierher kommt, die Notvorräte wieder auffüllt. Denn tatsächlich übernachtet hin und wieder ein einsamer Wanderer hier. 

Nach diesem sehr speziellen Abend legte die Europa erst nach Mitternacht, aber natürlich immer noch bei Tageslicht, ab und setzte die Reise nach Süden fort. Bei einem sogenannten technischen Stopp verabschiedeten wir in Longyearbyen am nächsten Vormittag unsere lokalen Eisbärenwächter. 

Nordkap 

71°10’N | 25°47’E ● Norwegen

Fast zwei Seetage waren wir unterwegs, bis wir gegen Abend im wunderbaren Abendlicht den Nordkap-Felsen erreichten. Nach dem Abendessen mit Sicht aufs Nordkap legten wir in Skarsvåg, einem kleinen Fischerdorf, an. Mit Bussen fuhren wir, wie schon im Jahr zuvor, zum Nordkap hoch. Und auch dieses Mal hatten wir wieder grosses Wetterglück. Es war sogar viel weniger windig und damit sehr angenehm. 

Von Sonnenuntergang kann man hier zu dieser Jahreszeit eigentlich fast nicht sprechen. Denn kaum war die Sonne am Horizont verschwunden, tauchte sie auch schon wieder auf. So genossen wir lange nach Mitternacht die Abfahrt der Europa noch bei besten Wetterverhältnissen und Lichtstimmungen.

Tromsø

69°39’N | 18°57’E ● Norwegen

Nord-Norwegen machte diesen Sommer gerade eine Hitzewelle durch. Es soll in Tromsø sogar 30°C heiss gewesen sein. Ganz so warm war es bei unserem Besuch nicht mehr. Aber mit 25°C war es immer noch so mild, dass wir im T-Shirt auf den Størsteinen hochgefahren sind. Der Ausblick auf Tromsø und Umgebung war umwerfend schön.

Das schöne Wetter ermöglichte dann sogar, dass wir am Abend eine Party an Deck der Europa feiern konnten. Denn es war nicht nur sonnig, sondern auch fast windstill. 

Geiranger

62°6’N | 7°12’E ● Norwegen

Einen Seetag später erreichten wir frühmorgens den Geiranger Fjord. Bei tollem Wetter fuhren wir vorbei an den sieben Schwestern, einem resp. sieben Wasserfällen, die sich von den steilen Klippen in den Fjord ergiessen. Hier waren wir ja vor einem Jahr schon einmal und haben damals eine Fahrt auf den nebelverhangenen Dalsnibba unternommen. Da hatten wir dieses Jahr mehr Glück: Bei sonnigem Wetter war die Aussicht wirklich sehr schön. 

Während unserer Landschaftsfahrt hat die MS Europa nach Hellesylt verholt und stand dort bereits zum Einsteigen bereit, als wir an der kleinen Pier ankamen.

Bergen

60°23’N | 5°20’E ● Norwegen

Hatten wir in Tromsø und im Geiranger Fjord mehr Wetterglück als im Vorjahr, so war‘s in Bergen genau umgekehrt. Zwar war das Wetter auch dort trocken, doch bei bedecktem Himmel leuchteten die farbigen Häuser des alten Handelsquartiers Bryggen natürlich gleich etwas weniger stark. Trotzdem genossen wir einen Bummel durch die Stadt. Doch etwas wehmütig waren wir schon, denn Bergen war der letzte Stopp dieser einzigartigen Arktisreise.  

Hamburg

53°33’N | 10°0’E ● Deutschland

Eine verhältnismässig ruhige Nordsee ermöglichte uns nochmals einen schönen Seetag, obwohl nach rund drei Wochen in unserem schwimmenden Zuhause auch das Kofferpacken etwas Zeit beanspruchte.

Bei sonnigem Wetter fuhren wir frühmorgens die Elbe hoch und legten pünktlich kurz vor 08:00 am Grasbrook Terminal in Hamburg an. Wir blickten auf eine wunderbare Reise in den hohen Norden zurück. Wir waren uns einig, dass dies sicherlich nicht die letzte Reise in diese Region bleiben würde. 

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SVALBARD

2009